Informationen zur Gasteiner Kur
Seine besondere Heilkraft verdankt dieses Wasser
einem Edelgas, das tief unten im uran- und mineralhältigen Gestein ständig neu entsteht: RADON.
Radon ist ein Edelgas, es entweicht aus dem Thermalwasser
und gelangt so über die Atemwege und Haut in
den Körper. Dort entfaltet es seine heilende
Wirkung, ehe es nach ungefähr 3 Stunden wieder
vollständig abgebaut ist. Untersuchungen belegen,
dass die schmerzlindernde Wirkung bis zu einem
Jahr dauern kann.
Diese milde, natürliche Radioaktivität
ist für den Körper, kurmäßig
genossen, ausschließlich positiv.
Radon wirkt auf die Zellen
Im Zellkern ist die gesamt Information für
den Körper gespeichert. Die Funktion der Zellen
und somit der einzelnen Organe wird über den
Zellkern gesteuert. Da hier auf natürlichem
Weg immer wieder kleine Defekte entstehen, hat Mutter
Natur ein Reparatursystem eingebaut. Dieses wird
durch die Einwirkung von Radon stimuliert. Es wird
leistungsfähiger und erfüllt seine Aufgabe
Schäden zu reparieren wesentlich besser. Weiters
erzeugt Radon über die Haut eine Freisetzung
schmerzstillender Stoffe und es wirkt auch direkt
auf das Gehirn. Am Zelllaib selbst entsteht durch
Radon eine Aktivierung von Enzymen, die entzündungshemmende
Stoffe abbauen. Dies hilft gegen Entzündungen
selbst, aber auch gegen eine vorzeitige Alterung
der Zellen.
Auch Wärme ist ein entscheidender Bestandteil
der Gasteiner Kur. Das warme Thermalwasser erweitert
die Blutgefäße und führt so zu einer
verbesserten Regenerierung und zu einem Abtransport
von Schlackenstoffen. Die Leistung von Herz und
Kreislauf werden positiv beeinflusst.
Radon und Wärme sind jedoch nicht die einzigen
Faktoren, um den Organismus einmal so richtig durch
und durch mit Sauerstoff und Nährstoffen zu
versorgen.
Verstärkt werden die Heilerfolge durch die
Höhenlage der Gasteiner Kurregion. Unser Organismus
passt sich der Höhe an, es werden mehr rote
Blutkörperchen produziert und es wird die Fähigkeit,
Sauerstoff an das Gewebe abzugeben, gesteigert.
Was sich sonst nur durch körperliches Training
erreichen lässt, wird dem Kurgast ohne jede
Anstrengung zuteil – die bessere Sauerstoffversorgung
der Organe. Das Beste an diesem Höhenanpassungseffekt
ist jedoch, dass er so auch nach der Kur einige
Monate anhält.
Eine Gasteiner Thermalkur dauert optimalerweise
3 Wochen. In diesem Zeitraum kann – je nach
körperlicher Belastbarkeit – täglich
eine Thermalanwendung, auf Verordnung des Kurarztes
verabreicht werden.
Welche Beschwerden können erfolgreich behandelt werden?
- Entzündliche oder degenerative Gelenkserkrankungen
- Morbus Bechterew
- Abnützung an Wirbelsäule und Gelenken
- Bandscheibenprobleme
- Muskulär- oder bindegewebsbedingte Schmerzzustände
- Folgezustände von Sport- und Unfallverletzungen
- Osteoporose
- Allgemeine Regeneration und Stärkung
des Immunsystems
- Infektanfälligkeit
- Chronische Bronchitis
Therapieangebot:
- Radon-Thermalwannenbad
- Radon-Thermal-Unterwassertherapie
- Thermal- Inhalation
- Natur-Fangopackung mit Radon-Thermalwasser
aufbereitet
- Heublumenpackungen
- Heilmassagen aller Art
- Kranken- bzw. Heilgymnastik
- Manuelle Lymphtdrainage
Verrechnung
Das Therapiezentrum Nord hat mit deutschen Krankenkassen
Vereinbarungen zur Direktverrechnung der Kurmittel
und ist Wahlbehandler aller österreichischen
Krankenkassen und Versicherungsinstituten. Stellen
sie bei Ihrer Krankenkasse/-versicherung einen
Antrag auf Gewährung eines Kurkostenzuschusses
(in Österreich) bzw. einen „offenen
Badekur“ (in Deutschland). Informationen über
den „Weg zur Kur“ erhalten Sie gerne
auf Anfrage.
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